Attat Hospital in Äthiopien
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“In ihm war das Leben,
und das Leben
war das Licht der Menschen.
Und das
  Licht leuchtet in der Finsternis, und  die Finsternis
hat es nicht erfasst.
 
Das wahre Licht, das jeden  
Menschen erleuchtet, 
kam in die Welt.“

(Joh 1 Verse 4,5,9)


Attat im Advent 2023


Es ist wieder Advent und damit haben wir eine Gelegenheit einen herzlichen Gruß an Euch alle zu senden. Mit Euch blicken wir auf unsere Welt und sind recht ratlos über Vieles was geschieht. Ein Gefühl von Ohnmacht oder gar Resignation versucht sich manchmal einzuschleichen ABER wir dürfen dem mit Hoffnung und Vertrauen und Taten widersprechen. Denn ( siehe obiges Zitat) das Licht ist stärker als die Finsternis. Wir haben die Zusage im Glauben, dass am Ende Alles gut wird. Dies ist kein billiger Trost sondern wir erfahren täglich Lichtstrahlen davon in unserem Alltag hier.

Beim Rückblick in das letzte Jahr können wir nur danken für so viel Hilfe und Bewahrung. Wenn notwendig, war immer ein Mensch da oder ein Rat für den nächsten Schritt. Ein freiwilliger Helfer ist hier bei der Arbeit aus großer Höhe gefallen und ohne schwere Verletzungen geblieben. Pures Geschenk.

Trotz der vielen wichtigen weltweiten Anliegen halten uns viele Menschen die Treue und unterstützen unseren Dienst in Äthiopien. Es ist sehr beeindruckend dies zu erleben. Es macht uns sehr froh, dankbar und gibt allen im Team viel Mut. Ich wünsche mir oft, wenn wir Menschen umsonst oder verbilligt behandeln können, dass Ihr die Dankbarkeit erleben könntet. Wir haben das Privileg das, was Ihr teilt, weiterzugeben.

Unsere Freunde mit technischen Spezialkenntnissen retten uns desöfteren, wenn die Generatoren oder Waschmaschienen streiken. Wir sind dankbar für unser treues Personal, das zuverlässig mitträgt und trotz aller persönlicher Herausforderungen, die momentan Äthiopien prägen, ihr Bestes geben.

Es gilt täglich ca 350 Patienten in der Ambulanz, ca 9.700 stationäre Patienten und ca 3.200 Geburten pro Jahr zu begleiten und zu versorgen.

Wir freuen uns, dass MISEREOR die Zusammenarbeit mit uns um weitere drei Jahre verlängert. Dies sichert unser Vorsorgeprogramm in den Dörfern. Dank an alle, die uns unterstützen, direkt oder über MISEREOR.

Wir freuen uns über die Besucher, die jetzt wieder mehr den Weg nach Attat finden.

Das Pilotprojekt „ Krankenkasse“  läuft, trotz allem Auf und Ab, erstmal für einige Bezirke weiter. Das Gerangel über die Kostenrückerstattung ist manchmal sehr anstrengend. Kurz vor dem Aufgeben denken wir dann an die chronisch kranken Menschen, für die dies eine große Hilfe ist, und so entscheiden wir uns doch weiterzumachen.

Wie überall hat Corona das Bildungssystem durcheinander gebracht. Selbstverständlich unterstützen wir die Jugendlichen, die bereits in der Ausbildung sind, weiter und hoffen, dass sich bald wieder neue Möglichkeiten auftun, besonders auch für die Weiterbildung.

In unserer Schwesternkommunität sind wir zu Viert. Sr. Inge, 88 Jahre, ist unser „Fels in der Brandung“. Es geht ihr wieder sehr gut. Wir anderen Drei (Srs. Nigist, Senait und Rita) koordinieren die Aktivitäten im Projekt.

Ich hoffe, dass nächstes Jahr auf dem Katholikentag in Erfurt Einige von Euch persönlich zu treffen. Wir, Missionsärztlichen Schwestern, werden dort einen Stand haben, und ich darf mit dabei sein.

Gerne erneuern wir unser Versprechen, dass Ihr alle in unserem täglichen Gebet aufgehoben seid. Gott ist treu, uns ist Licht/Leben zugesagt. Dies ist die Grundlage unserer Hoffnung beim Weg ins neue Jahr.

Sr. Rita Schiffer                                                     

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